Altenberg Trio Wien



Altenberg Trio Wien
Claus Christian Schuster - Klavier
Amiram Ganz - Violine
Alexander Gebert - Violoncello
>>> www.altenbergtrio.at

>>> Zyklus 2018/19

[img:mepi20071128095201]Seit seinem „offiziellen“ Début bei der Salzburger Mozartwoche (Jänner 1994) hat das Altenberg Trio Wien sich in mehr als 900 Auftritten den Ruf eines der wagemutigsten und konsequentesten Ensembles dieser Kategorie erworben. Sein Repertoire umfaßt – neben einer großen Anzahl von Werken aus den unmittelbar angrenzenden Bereichen (Klavierquartette, Duos, Tripelkonzerte, vokale Kammermusik) – nicht weniger als 250 Klaviertrios, darunter etliche Werke, die das Altenberg Trio selbst angeregt und uraufgeführt hat.
Schon gleichzeitig mit seiner Gründung wurde das Ensemble Trio in residence der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, für die es alljährlich einen Konzertzyklus im Brahms-Saal gestaltet, und der Konservatorium Wien Privatuniversität, wo es einen Seminarlehrgang für Kammermusik leitet.
Zu den anderen Fixpunkten seiner Tätigkeit gehören das Internationale Brahmsfest Mürzzuschlag, dessen künstlerischer Leiter Claus-Christian Schuster ist, sowie die Accademia di Musica di Pinerolo (Piemont), an der es allmonatlich Master Classes für junge Ensembles anbietet.
Mit der Verleihung des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau reihte sich das Altenberg Trio 1999 in die „österreichische“ Tradition dieser Auszeichnung ein (Preisträger 1997 - Nikolaus Harnoncourt, 2002 – Alfred Brendel); unmittelbaren Anlass dazu hatte die kurz davor erschienene Gesamteinspielung der Schumannschen Klaviertrios geboten.
Schon die folgende Aufnahme des Altenberg Trios (Ives/Copland/Bernstein) gewann im April 2000 in Amsterdam den Edison Award.
Das Altenberg Trio Wien ist eines der wenigen full time Klaviertrios der Kammermusikwelt.

Claus-Christian Schuster – Klavier, geboren 1952 in Wien, studierte Klavier in Wien, Bloomington (USA) und Moskau bei Wilhelm Hübner, Hans Graf, Dieter Weber und Vera Gornostayeva. Von prägender Bedeutung war für ihn die Begegnung mit Wilhelm Kempff in Positano. Er ist Preisträger etlicher internationaler Klavier- und Kammermusikwettbewerbe und war bis 1984 weltweit als Solist tätig. 1984 gründete er das Wiener Schubert Trio, mit dem er regelmäßiger Gast in den wichtigsten Musikzentren und bei den renommiertesten Kammermusikfestivals wurde (Musikverein Wien - eigener Zyklus seit 1988). Nach der 1993 erfolgten Auflösung des Wiener Schubert Trios bildete er zusammen mit Amiram Ganz und Martin Hornstein, dem 2004 Alexander Gebert nachfolgte, das Altenberg Trio, mit dem er seit 1994 seine internationale kammermusikalische Aktivität in verstärktem Maße fortsetzt. Von 1976 bis 1986 unterrichtete Claus-Christian Schuster an der Musikhochschule. Jetzt leitet er neben seiner Konzerttätigkeit zusammen mit seinen Kollegen den Seminarlehrgang für Klavierkammermusik Konser-vatorium Wien Privatuniversität sowie Meisterkurse für Kammermusik in Europa und den USA.

Amiram Ganz – Violine, wurde 1952 in Montevideo geboren. Er begann sein Violinstudium in Uruguay und gewann mit elf Jahren den Wettbewerb der Jeunesses musicales, setzte seine Studien in den USA, in Rom und am Moskauer Tschaikovsky-Konservatorium fort. Als Finalist und Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (Long-Thibaud/Paris, ARD/München u.a.) wurde er 1980 erster Konzertmeister des Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Ab 1987 spielte er als Geiger des Schostakowitsch-Trios mehr als dreihundert Konzerte in aller Welt; nach Gründung des Altenberg Trios 1994 Konzerte in ganz Europa, Nord- und Südamerika. Amiram Ganz spielt auf einer von Goffredo Cappa 1686 in Mailand gebauten Geige, von einem anonymen Mäzen zur Verfügung gestellt.

Alexander Gebert – Violoncello, geboren 1977, entstammt einer Warschauer Musikerfamilie, die 1980 nach Finnland emigrierte. Mit fünf Jahren begann er sein Cellostudium am Konservatorium in Turku, studierte dann an der Sibelius-Akademie in Helsinki, an der Warschauer Chopin-Akademie und an der Stuttgarter Musikhochschule bei Natalia Gutman. Alexander Gebert gewann seinen ersten internationalen Cello-Wettbewerb mit sechzehn Jahren; 1997 wurde er Zweiter im Warschauer Lutoslawski-Wettbewerb, und im Jahr 2000 gewann er hintereinander den 3. Preis des Antonio-Janigro-Wettbewerbs in Zagreb, den 2. Preis sowie den Publikumspreis des Internationalen Wettbewerbs in Genf, und schließlich den 1. Preis im Concorso Valentino Bucchi in Rom. Alexander Gebert spielt ein Violoncello von Frank Ravatin (Vannes 2005).


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