Valentin Erben - Violoncello


Musikschule Deutschlandsberg
Sonntag, 26. Februar 2017 11:00
Zyklus 2016/17

Johann Sebastian Bach (16851– 1750)
- Suite für Violoncello solo Nr. 3 C-Dur BWV 1009
Prélude / Allemande / Courante / Sarabande /
Bourrée I und II / Gigue
- Suite für Violoncello solo Nr. 2 d-Moll BWV 1008
Prélude / Allemande / Courante / Sarabande /
Menuet I und Menuet II / Gigue
- Suite für Violoncello solo Nr. 6 D-Dur BWV 1012
Prélude / Allemande / Courante / Sarabande /
Gavotte I und II / Gigue

Valentin Erben, Violoncello_Valentin Erben wurde 1945 in Pernitz geboren. Er bekam ab dem achten Lebensjahr Unterricht bei Paul Freidel, Solocellist am Städtischen Symphonieorchester. 1960 begann Valentin Erben sein Cellostudium bei Walter Reichardt an der Musikhochschule München.
1964 absolvierte er sein Diplom in München und setzte sodann sein Studium in Wien bei Tobias Kühne, einem ehemaligen Schüler Navarras, fort. Es folgt im Februar 1965 ein Auftritt mit Schumanns Cellokonzert im großen Saal des Wiener Konzerthauses.
In der Zeit von 1965 bis 1968 studierte Valentin Erben bei André Navarra am Conservatoire de Paris. Im Mai 1968 erhält er den „Premier prix“ für Cello und Kammermusik und kehrte damit zurück nach Wien. Dort kommt es im Frühjahr 1969 zur Gründung des Alban Berg Quartetts, eine schicksalshafte und erfolgreiche Vereinigung von vier Musikern, welche die internationale Streichquartettszene knapp 40 Jahre hindurch prägen und beherrschen sollte.
In den Jahren 2004 bis 2007 ist Valentin Erben weiters Mitglied des Luzern Festivalorchesters unter der Leitung von Claudio Abbado.
Im Juni 2013 emeritiert Valentin Erben an der Universität für Musik in Wien, an der er über 40 Jahre lang unterrichtet hat.
Valentin Erben spielt das berühmte Violoncello von Matteo Goffriller aus dem Jahr 1722 - „Ex – Pierre Fournier“ und „Ex – Yoyo Ma“.
Zu einer regen Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker kommen nun auch musikalische Vorträge, Meisterkurse für Kammermusik - unter anderem in Paris bei ProQuartet.