Elisabeth Leonskaja - Klavier


Laßnitzhaus
Samstag, 04. März 2017 18:00
23. Klavierfrühling

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
- Klaviersonate E-Dur op. 109
- Klaviersonate As-Dur op. 110
- Klaviersonate c-Moll op. 111

Elisabeth Leonskaja, Klavier_<br />© Julia Wesely Geradezu heilig ist für viele Interpreten diese übersinnliche Werktrias. Mit den drei letzten Klaviersonaten Beethovens, Werke von schier unauslotbarer Tiefe, eröffnet Elisabeth Leonskaja den 23. Deutschlandsberger Klavierfrühling.
Die Künstlerin, seit Jahrzehnten als eine der bedeutenden Pianistinnen unserer Zeit gefeiert, steht in der Tradition großer sowjetischer Musiker wie David Oistrach, Swjatoslaw Richter und Emil Gilels. In der georgischen Hauptstadt Tiflis geboren, gab sie bereits im Alter von elf Jahren erste Konzerte in ihrer Heimatstadt. Währen ihres Studiums am Moskauer Konservatorium bei Jacob Milstein gewann sie Preise bei den internationalen Klavierwettbewerben in Bukarest, Paris und Brüssel.
Bevor Elisabeth Leonskaja 1978 die Sowjetunion verließ und Wien als ihren ständigen Wohnsitz wählte, spielte sie mehrere Konzerte als Duopartnerin von Swjatoslaw Richter. Diese Begegnung wurde prägend für ihre weitere künstlerische Entwicklung.
Elisabeth Leonskaja gastiert regelmäßig in den Musikzentren der Welt. Solorecitals sind dabei ebenso wichtig wie Auftritte mit führenden europäischen und amerikanischen Orchestern. Als hochgeschätzte Kammermusikpartnerin arbeitet sie mit bedeutenden Künstlerkollegen zusammen.
In ihrer Wahlheimat Österreich ist Elisabeth Leonskaja mit mehreren Auszeichnungen geehrt worden, unter anderem 2006 mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.