Makoto Ueno - Klavier / Kenichi Konno - Bariton


Musikschule Deutschlandsberg
Sonntag, 19. Juni 2016 18:00
22. Klavierfrühling 2016

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
- Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3
Robert Schumann (1810 – 1856)
- Liederkreis op. 39
- Dichterliebe op. 48
Maurice Ravel (1875 – 1837)
- Gaspard de la nuit

Der japanische Pianist Makoto Ueno begann bereits mit 4 Jahren mit dem Klavierspiel. Nach seiner Grundausbildung in Tokio studierte er in den USA bei berühmten Lehrern: Jorge Bolet, Gary Graffman und Leon Fleisher. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, so 2005 beim Sviatoslav Richter Wettbewerb in Moskau.
Der große Künstler Jorge Bolet nannte Ueno „einen der japanischen wichtigsten Pianisten seiner Generation“.
Ueno beschäftigt sich intensiv mit historischen Instrumenten und spielt Beethoven, Chopin oder Liszt auf Fortepianos aus der Zeit um 1800.
Als besonders brillanter Virtuose spielt er gern extrem schwierige Stücke wie die kompletten Etüden von Liszt, Debussy und Bartok.
Seit 1996 unterrichtet Ueno an der Kyoto University of Arts. Er ist begeisterter Fotograph und plant, Bilder historischer Tempel und Monumente Japans zu veröffentlichen.

Der Bariton Kenichi Konno studierte in Kyoto, ab 2007 an der Hochschule für Musik in freiburg. Ab 2012 in der Meisterklasse bei Helmut Deutsch und Siegfried Mauser in Müchen und absolvierte Meisterkurse bei Thomas Quasthoff, Elly Amerling u. a.
Er ist vielfacher Preisträger bei Liedwettbewerben: Schubert-Wettbewerb in Osaka und Kyoto und unterrichtet Gesang an der Musikuniversität Nagoya.
Konno ist ein Beispiel mehr, wie intensiv sich asiatische Musiker mit dem deutschen Lied auseinandersetzen. Und zugleich ist er auch ein weiteres Beispiel, mit welchem Engagement in Ländern wie Japan, China, Südkorea, Taiwan, ja sogar in Thailand und Indien die europäische Gesangskunst studiert wird. Und dies mit Erfolg, denn in so gut wie jedem Opernhaus sind Sängerinnen und Sänger aus diesen Ländern engagiert. Die Verantwortlichen brauchen sie in den zahlreichen internationalen Wettbewerben nur abzuholen.