Wolfgang Holzmair - Bariton / Imogen Cooper - Klavier


Musikschule Deutschlandsberg
Sonntag, 07. Oktober 2012 18:00
Konzerte Saison 2012/2013

Gustav Mahler(1860 – 1911)
Lieder aus: Des Knaben Wunderhorn

Ablösung im Sommer
Revelge
Zu Strassburg auf der Schanz
Des Antonius von Padua Fischpredigt
Trost im Unglück
Der Tamboursg’sell
Das irdische Leben
Rheinlegendchen
Wo die schönen Trompeten blasen
Winterlied (Mahler)
Frühlingsmorgen (Leander)
Erinnerung (Leander)
Hans und Grete (Mahler)
Serenade (de Molina)
Phantasie (de Molina)
Urlicht (Des Knaben Wunderhorn)
Liebst du um Schönheit (Rückert)
Blicke mir nicht in die Lieder (Rückert)
Ich bin der Welt abhanden gekommen (Rückert)

Wolfgang Holzmair studierte an der Wiener Musikhochschule bei Hilde Rössel-Majdan und Erik Werba. Der gebürtige Oberösterreicher tritt regelmäßig als Liedsänger in den großen Musikzentren weltweit auf, in diesem Jahr u. a. in London, New York, Washington, Oxford und Moskau.
Auf der Opernbühne sang Holzmair in letzter Zeit den Papageno (Zauberflöte), den Wolfram (Tannhäuser), den Musiklehrer (Ariadne) und den Demetrius im „Midsummer Night's Dream“ von Britten. Zahlreiche CD-Aufnahmen lassen sein weitgespanntes Repertoire erkennen: Lieder von Robert und Clara Schumann, Schubert und Mahler oder die mit dem Pasticcio-Preis ausgezeichneten „Songs from the British Isles“ mit dem Trio Wanderer.
Seit Jahren setzt sich der Künstler für die Werke von in der NS-Zeit verfolgten Komponisten ein, wovon u. a. seine Theresienstadt-CDs zeugen. Seine Aufnahme des Deutschen Requiems von Johannes Brahms unter Herbert Blomstedt wurde mit dem renommierten Grammy ausgezeichnet.
Seit 1998 leitet Holzmair eine Lied- und Oratorienklasse am Salzburger Mozarteum und hält Meisterkurse in Europa und Nordamerika. Außerdem ist er Visiting Professor am Royal College in London.

Imogen Cooper studierte in London und Paris. Dann ging die englische Pianistin nach Wien und studierte bei Alfred Brendel, Jörg Demus und Paul Badura-Skoda. Sie ist eine weltweit angesehene Solistin und Kammermusikerin, die vor allem für ihre Schubert- und Schumanninterpretationen gerühmt wird. Die Künstlerin hat mit allen bedeutenden Orchestern wie den New Yorker und Wiener Philharmonikern oder dem Concertgebouw Orchester Amsterdam gespielt.
Ihr Repertoire umfasst auch zeitgenössische Musik, was die Uraufführungen von „Traced Overhead“ von Thomas Adès (1996) und „Decorated skin“ von Deirdre Gribbin (2003) belegen.
Mit Wolfgang Holzmair verbindet sie eine lange künstlerische Partnerschaft-
Imogen Cooper wurde 2007 zum CBE (Commander of the British Empire) ernannt und ist Ehrendoktor der Universität von Exeter.