Elisabeth Leonskaja - Klavier / Mzia Simonishvili - Klavier


Laßnitzhaus
Freitag, 20. April 2012 19:30
18. Klavierfrühling 2012

Dmitrij D. Schostakovitsch (1906 – 1975)
- Concertino op. 94 für 2 Klaviere
Frédéric Chopin (1810 – 1849)
- Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39
- Nocturne op. 48/2
- Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47
Sergej V. Rachmaninov 1873 – 1943)
- Préludes
Peter I. Tschaikovskij (1840 – 1893)
- Sonate G-Dur op. 37

„La dernière grande Dame de l’Ecole Soviétique“ (die letzte große Dame der sowjetischen Schule), schreibt ein französischer Journalist. Ein spanischer Kritiker sagt „Anti-Diva“. Beides trifft zu.
Seit Jahrzehnten gehört Elisabeth Leonskaja zu den gefeierten großen Pianistinnen unserer Zeit. In einer von den Medien dominierten Welt bleibt sie sich und der Musik treu, ganz in der Tradition der großen sowjetischen Musiker wie u. a. David Oistrach, Swjatoslaw Richter und Emil Gilels.
Sie ist Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses und Trägerin des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, der höchsten Auszeichnung Österreichs, das ihr 2006 verliehen wurde.
Elisabeth Leonskaja, auf den Konzertpodien der ganzen Welt zu Gast, ist sozusagen eine Deutschlandsberger Institution, deren Konzerte Musikfreunde aus nah und fern magisch anziehen und zutiefst berühren.

Mzia Simonishvili studierte in ihrem Heimatland bis 1989 und gab danach zahlreiche Konzerte mit dem Georgischen Symphonieorchester und dem Staatsorchester Tbilissi. 1992 folgten ihre erfolgreichen Debüts in der Schweiz, und 1994 gewann sie den Busoni Wettbewerb in Bozen, nachdem sie im Jahr zuvor die Meisterklasse von Paul Badura-Skoda besucht hatte.
Seit 2002 ist sie österreichische Staatsbürgerin und lebt in Wien. In Deutschlandsberg gab sie 2004 ein beeindruckend virtuoses Konzert.