Herbert Schuch - Klavier


Musikschule Deutschlandsberg
Montag, 09. April 2012 18:00
18. Klavierfrühling 2012

Alexander Scriabin (1871 – 1915)
- Ènigme op. 52/2
Arnold Schönberg (1874 – 1951)
- 6 Kleine Klavierstücke op. 19
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
- Fantasie c-Moll KV 475
Franz Liszt (1811 – 1886)
- Orage (S 160/5) aus: Wanderjahre I - Schweiz
- Variationen über Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen (S 179)
Franz Schubert (1797 – 1828)
- Sonate A-Dur D 664
- Wanderer-Fantasie D 760

Herbert Schuch wurde 1979 in Rumänien geboren und übersiedelte 1988 mit seiner Familie nach Deutschland, wo er seither lebt. Seine Ausbildung beendete er am Salzburger Mozarteum bei Karl-Heinz Kämmerling und arbeitete danach noch mit Alfred Brendel, eine für ihn prägende Begegnung.
Die internationale Szene wurde auf ihn aufmerksam, als er innerhalb eines Jahres drei hochangesehene Wettbewerbe gewann: in Italien, London und Wien.
Als erster Deutscher seit 25 Jahren gewann der Pianist den Cassagrande-Wettbewerb in Termi bei Rom und reihte sich in die Liste früherer Preisträger, wie Ivo Pogorelich und Alexander Lonquich ein. Seitdem ist er gern gesehener Gast in den bedeutendsten Musikzentren in Europa und Übersee.
Er tritt mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten auf und gastiert bei Festivals wie der Schubertiade Hohenems, dem Rheingau Festival und heuer bei den Salzburger Festspielen. Zu seinen prominenten Kammermusikpartnern gehören Adrian Brendel, Clemens Hagen, Julia Fischer und Renaud Capucon.
Auf seinen fünf CD-Aufnahmen mit den Schwerpunkten Schubert, Schumann und Ravel interpretiert er auch zeitgenössische Werke von Holliger und Lachenmann.
Herbert Schuch engagiert sich außerdem in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in school“ bei der Vermittlung von klassischer Musik in Schulen.