Alexander Gebert - Violoncello / Anna Magdalena Kokits - Klavier


Musikschule Deutschlandsberg
Samstag, 04. Februar 2012 18:00
Konzerte Saison 2011/2012

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
- Sonate Nr. 1 B-Dur op. 45
Richard Dünser (*1959)
- The Garden of Desires
Robert Schumann (1810 – 1856)
- Stücke im Volkston op. 102
Edvard Grieg (1843-1907)
- Sonate a-Moll op. 36

Anna Magdalena Kokits wurde 1988 in Wien geboren. Ihren ersten Klavierunterricht bekam sie im Alter von vier Jahren, für mehrere Jahre nahm sie auch Violinunterricht. Seit dem Jahr 2000 ist sie Studentin von Alejandro Geberovich, bei dem sie seit 2008 ihre Studien an der Konservatorium Wien Privatuniversität fortsetzt. Anna Magdalena Kokits ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe .
Ihr Debut mit Orchester gab Anna Magdalena Kokits 2005 mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Sie war Gast bei Festivals wie dem Internationalen Brahmsfest Mürzzuschlag dem Klavierfrühling Deutschlandsberg, dem Festival “Nei suoni dei luoghi” in Italien, dem Euregio Musikfestival, dem Musikfest Schloss Weinzierl, sowie dem Musikalischen Sommer in Ostfriesland.
2009 gab Anna Magdalena Kokits im Rahmen der Reihe “Musica Juventutis” ihr Debut im Wiener Konzerthaus.
Ihren ersten Soloabend im Musikverein Wien spielte sie im Mai 2011.
Im November desselben Jahres war sie als Repräsentantin Österreichs eingeladen in Moskau mit den Moskauer Virtuosen unter Vladimir Spivakov beim Festival "Rising Stars in Kremlin" zu musizieren.
Sie konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in ganz Europa – die nächsten Engagements werden sie nach Deutschland, Italien und Finnland führen.

Alexander Gebert wurde 1977 in Warschau in eine Musikerfamilie geboren, die 1980 nach Finnland emigrierte. Mit fünf Jahren begann er sein Cellostudium in der Klasse von Timo Hanhinen am Konservatorium in Turku. 1989 wurde er an die Sibelius-Akademie in Helsinki aufgenommen, wo Csaba Szilvay, Victoria Yaglig, Kazimierz Michalik, Marko Ylönen und Heikki Rautasalo seine Lehrer waren. Zwischen 1995 und 1998 studierte er als Stipendiat des polnischen Staates mit Kazimierz Michalik an der Warschauer Chopin-Akademie. Danach setzte er seine Studien bei Philippe Muller am Conservatoire de Paris und als DAAD-Stipendiat an der Stuttgarter Musikhochschule bei Natalia Gutman fort. 2002 wurde ihm in Paris ein Drei-Jahres-Stipendium der Groupe Banques Populaires zuerkannt.
Alexander Gebert gewann seinen ersten internationalen Cello-Wettbewerb mit sechzehn Jahren; 1997 wurde er Zweiter im Warschauer Lutoslawski-Wettbewerb, und im Jahr 2000 gewann er hintereinander den 3. Preis des Antonio-Janigro-Wettbewerbs in Zagreb, den 2. Preis sowie den Publikumspreis des Internationalen Wettbewerbs in Genf (wo er mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter Heinrich Schiff spielte), und schließlich den 1. Preis im Concorso Valentino Bucchi in Rom.
Alexander Gebert ist in Europa und Nordamerika als Solist und Kammermusiker bei einer Reihe renommierter Musikfeste aufgetreten (Kuhmo Festival, Oleg-Kagan-Musikfest, Festival de Deauville, Ravinia Festival). Unter seinen Kammermusikpartnern waren Eduard Brunner, Ana Chumachenko, Bernarda Fink, Ilya Gringolts, Alois Posch, Henri Sigfridsson, Elina Vähälä, Meta4 Quartett und Bennewitz Quartett.
Seit Ende 2004 ist Alexander Gebert Cellist des Altenberg Trios Wien.
Alexander Gebert gibt regelmäßig Meisterkurse in Finnland, Österreich, Solvenien und Polen.
Im Jahr 2010 wurde er als Professor and die Hochschule für Musik in Detmold berufen.

Duo Kokits-GebertAnna Magdalena Kokits und Alexander Gebert haben ihre Zusammenarbeit im Jahr 2007 begonnen. Seit seiner Gründung hat das Duo jährlich zwei Konzerte im Musikverein Wien gegeben. Es folgten Auftritte in Finnland, Polen, Deutschland, Ungarn und Belgien. In Österreich war das Duo oft zu hören, zum Beispiel beim Brahmsfest Mürzzuschlag, im Kulturkreis Deutschlandsberg, in der Konzertreihe im Schloß Pötzleinsdorf, im Schloss Niederfellabrunn, sowie in der Kulturremise Bludenz.
Außer für das klassische Repertoire für Cello und Klavier, interessieren sich Anna Magdalena Kokits und Alexander Gebert für selten gehörte, oder vergessene Werke. Die erste CD des Duos wird 2012 bei Gramola erscheinen. Zu hören sind dabei Werke von Hans Gál, Karl Weigl, Ernst Toch und Erich Zeisl, Exilanten, die 1938 Österreich verlassen mussten.
Einen anderen Schwerpunkt bildet für das Duo die lebendige zeitgenössische Musik. Das Duo gibt jedes Jahr ein neues Werk in Auftrag: 2010 ist das später bei Edition Peters erschienene Stück „The Garden of Desires“ von Richard Dünser im Musikverein uraufgeführt worden. In der laufenden Saison folgen zwei Premieren von Werken von Helmut Schmidinger und Tomasz Skweres.