Michal Stahel - Violoncello / Skip Sempé - Cembalo


Musikschule Deutschlandsberg
Freitag, 29. Juli 2011 19:30
Konzerte Saison 2011/2012

Die musikalische Landkarte
Barockrepertoire aus Italien, Deutschland, Frankreich und Spanien aus dem 16. bis 18. Jahrhundert

Domenico Gabrielli: Sonate G-Dur für Violoncello und Basso continuo, Ms. Musica G 79
Giuseppe Maria Jacchini: Sonate C-Dur für Violoncello und Basso continuo, op. 3/10
Johann Sebastian Bach: aus der Suite D-Dur für Violoncello solo “A cinq cordes” Nr. 6. BWV 1012
Giuseppe Tartini: Concerto in A-Dur
Georg Philipp Telemann: Sonate D-Dur für Violoncello und Basso continuo, aus “Der getreue Musikmeister” TWV 41:D6
Johann Christoph Bach: Sonate A-Dur für Violoncello und Basso continuo aus “Musikalische Vielerley”
Jean-Baptiste Barriére: Sonate F-Dur für Violoncello und Basso continuo, op. 1/5
Diego Ortiz: Recercadas sobre tenores Italianos aus “Trattado glosas” Rome 1553

Der 1979 in Bratislava/Slowakei geborene Musiker Michal Stahel wurde zunächst in seiner Heimatstadt, dann in Wien bei Valentin Erben, in Mannheim und Paris ausgebildet. Außerdem besuchte er Meisterkurse u. a. bei Norbert Brainin, Steven Isserlis und Reinhard Goebel. Nachdem er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten hatte, stellte ihm die Esterházy-Stiftung Eisenstadt ein von A. Posch 1720 in Wien gebautes Instrument zur Verfügung. Außerdem spielt er ein 5saitiges Cello der Orpheon Foundation Wien. Von seinen Partner bei der Aufführung von Barockmusik seien genannt: die Geiger Simon Standage und Alessandro Tampieri, der Lautenist Steven Stubbs, die Cembalistin Ieva Saliete sowie das Freiburger Barockorchester und die Wiener Akademie.


Skip Sempé wuchs in New Orleans auf, studierte am Oberlin-Conservatory und war zum Abschluss seiner Ausbildung bei dem legendären Meister Gustav Leonhardt in Amsterdam. Für die immer mehr verfeinerte Wiedergabe der Musik von 1500 bis 1750 vor allem mit dem Ensemble Capriccio Stravagante wird er von Kritikern in aller Welt gefeiert. Besonders bekannt wurde er mit seinen Interpretationen der französischen Barockkomponisten Forqueray, Couperin und Rameau, aber auch mit Bach und Scarlatti. 2006 gründete Sempé das Label Paradizo, bei dem alle seine neuen, vielfach preisgekrönten Aufnahmen veröffentlicht werden.