Till Fellner - Klavier


Musikschule Deutschlandsberg
Donnerstag, 02. Juni 2011 18:00
17. Klavierfrühling 2011

Joseph Haydn

: Sonate C-Dur Hob. XVI:50

Kit Armstrong

: New piece

Robert Schumann

: Kinderszenen op. 15

Franz Liszt

: Années de Pélerinage Deuxiéme Année

Till Fellner, der auch ein neues Werk seines 19jährigen Kollegen Kit Armstrong spielen wird, hat wie sein Lehrer Alfred Brendel Liszt nie als oberflächlichen Tastenakrobaten und Komponisten von zweifelhaftem Rang betrachtet. Brendel hat schon vor Jahrzehnten Pionierarbeit – spielend und schreibend – geleistet, um auf die Bedeutung Liszts als Wegbereiter ein3es zukunftsorientierten Kompositionsstils hinzuweisen „Liszt war einer der atemberaubendsten Revolutionäre der Musikgeschichte. Die Technik diente ihm als Mittel zur Eröffnung neuer Ausdrucksmöglichkeiten.“ 1837 – 39 hielt sich Liszt mit der Gräfin Marie d`Argoult in Italien auf, wo er durch die Kunst der Renaissance und die Dichtungen Dantes und Petrarcas zu den Stücken der „Wanderjahre“ inspiriert wurde. Deren Bedeutendstes ist die abschließende „Fantasia quasi Sonata – Apres une lecture de Dante“, einer Art Symphonischer Dichtung für Klavier. Der programmatische Inhalt ist die Schilderung des Infernos und der Qual der Verdammten, und als Gegensatz die Liebesepisode der Francesca da Rimini.