Oleg Maisenberg - Klavier


Musikschule Deutschlandsberg
Donnerstag, 22. April 2010 19:30
16. Klavierfrühling

Robert Schumann (1810 - 1856)
- Arabeske C-Dur op. 18
- „Kreisleriana“ Acht Fantasiestücke op. 16
- Carnaval op. 9

Maisenbergs Spiel ist geprägt von äußerster Sensibilität und größter Expressivität, was ihn zu einem kongenialen Interpreten der Musik Schumanns macht. Diesem Jahresregenten widmet er sein Konzert.

Oleg Maisenberg wurde in Odessa geboren. Mit fünf Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter. Später setzte er seine Ausbildung an der Zentralen Musikschule Kishinev und am Gnessin-Institut in Moskau bei Alexander Jocheles fort. 1967 erhielt Oles Maisenberg den 2. Preis beim „Internationalen Schubert-Wettbewerb“ in Wien, im selben Jahr gewann er in Wien den Wettbewerb „Musik des 20. Jahrhunderts“. In den Jahren 1971 bis 1980 musizierte er regelmäßig mit den Moskauer Philharmonikern und anderen bedeutenden sowjetischen Orchestern. Seit 1981 lebt Oleg Maisenberg in Wien.
Der Künstler hat in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern sowohl Klavierabende als auch Orchesterkonzerte mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten gegeben. Gerne spielt Oleg Maisenberg auch mit Kammerorchestern und widmet viel Zeit der Kammermusik und dem Lied.
Regelmäßig gastiert er bei renommierten internationalen Festivals. Oleg Maisenbergs Repertoire umfasst Werke vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wobei der Schwerpunkt bei der Musik des 19. Jahrhunderts liegt.
Ein singuläres Ereignis war der Zyklus von zwölf Klavierabenden in der Saison 1994/95 im Wiener Konzerthaus mit einer fünf CDs umfassenden Edition von Live-Mitschnitten. In der Saison 2004/05 spielte Maisenberg sämtliche Werke für Klavier und Orchester von Sergej Rachmaninow und gab vier Solorecitals mit russischer Klaviermusik.
Oleg Maisenberg ist Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Außerdem leitet er regelmäßig Meisterkurse und fungiert als Juror bei internationalen Wettbewerben.
2005 erhielt er das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse.